Kurzer Fuß nach JANDA

  • Organisation

    Die Verbesserung der Körperhaltung und die Vorbeugung von Verletzungen beginnen beim Fuß! Die Aufrichtung des Fußgewölbes (Kurzer Fuß nach JANDA) ist die Basisübung für sämtliche Übungen im Stehen!
  • Durchführung

    Du stellst dich barfuß hüftbreit hin. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet und die Knie leicht gebeugt. Du belastest beide Füße gleichmäßig (Ferse, Vorfuß und äußerer Fußrand) [Bild 1 Fußausgangsstellung]. Dann richtest du das Fußgewölbe auf, indem du den Großzehballen, den Kleinzehballen und die Fersenaußenkante belastest und den Abstand zwischen Vorfuß und Ferse verkürzt. Wichtig ist, dass du aber nicht die Zehen krallst, sondern nur das Fußgewölbe anspannst, sodass sich der Mittelfuß leicht hebt [Bild 2 Kurzer Fuß nach JANDA]. Durch die Aufrichtung des Fußgewölbes verbessert sich automatisch die Haltung deines ganzen Körpers [Bild 4 richtig = achsengerechter Stand] d.h. der Fuß zeigt ca. 10° nach außen, das Fußgewölbe ist aufgerichtet, das Knie schiebt nicht über die Fußspitzen hinaus, beim Blick Richtug Boden verläuft die Kniescheibe zwischen dem Großzeh und dem 2. Zeh und die Hüfte ist in der Neutralstllung, d.h. nicht einrotiert. Methodik: Stabilisationstraining für die Füße 1. Verbesserung der Wahrnehmung und Steuerung von Gelenkbewegungen • Kurzer Fuß nach JANDA 2. Balance des Körpers bei statischer Haltung • z.B. Einbeinstand mit offenen/ geschlossenen Augen auf stabilem/ instabilem Untergrund 3. Balance des Körpers bei Bewegung • z.B. Einbeiniges Zähneputzen 4. Komplexe Bewegungen • z.B. Ausfallschritt oder Sprung mit stabiler Landung
  • Hinweis

    Schlüsselrolle Fuß Die Füße haben viele Muskeln, Gelenke und Aufgaben. Sie dienen nicht nur der Fortbewegung, sondern dienen auch als Stoßdämpfer. Über ihre unzähligen Bewegungs-, Tast-, Schmerz- und Temperaturrezeptoren geben sie wichtige Informationen an das Gehirn weiter und sorgen für eine gute Statik im Körper. Fußschwächen und Fußfehlformen führen zu Kettenreaktionen! Es kommt zu funktionellen Veränderungen in anderen Gelenken! Sinkt z.B. das mittlere Fußgewölbe ab, rotiert der Unterschenkel nach innen. Das Kniegelenk weicht ebenfalls nach innen aus (X- Bein- Stellung) [Bild 3 falsch = Innenrotation des Unterschenkels durch Absenkung des Fußgewölbes]. Daraus können sich unterschiedliche Probleme für die gesamte Körperstatik ergeben. Unbewegliche Füße und schwache Fußmuskeln können Beschwerden in den Knien, den Hüften und der gesamten Wirbelsäule bis hin zum Kopf verursachen.

Koordination:

Stabilisationstraining


Trainingsaufbau:

Einstimmen/Aufwärmen


Dauer:

10 min


Spielstärke:

Anfänger, Fortgeschritten, Profi


Trainingsort:

Rasenplatz, Halle, Wald/Gelände, Hartplatz, Kunstrasen

Autor: Dominik Suslik


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