U14 – U23: Trainingswoche 26

    Unser Autor für den Jahrestrainingsplan: Luis Österlein (U14 Trainer Dynamo Dresden).

    Gelingt es dem Angreifer sich nicht ausreichend von seinem Gegenspieler zu lösen, muss der Ball oftmals mit dem Rücken zum Tor angenommen werden. Dies ist eine ungünstige Ausgangssituation für den Angreifer, da…

    • …dieser das Verhalten des Verteidigers im Rücken nicht beobachten kann und dadurch nur schwer in Spielrichtung aufdrehen kann bzw. ein 1 gegen 1 gewinnen kann.
    • …dieser nicht den Blick in die Spielrichtung hat. Dadurch wird das Spiel in die Tiefe erschwert, wodurch häufig nur ein Rückpass oder ein 1 gegen 1 als mögliche Option bleibt.

    Nichtsdestotrotz gibt es Hilfestellungen, um das offensive 1 gegen 1 mit einem Verteidiger im Rücken für sich zu entscheiden:

    • Das Zuspiel mit dem gegnerfernen Fuß verarbeiten und möglichst in einer seitlichen Stellung zum Verteidiger agieren. Dadurch wird der Abstand zwischen Ball und Gegenspieler größer gehalten.
    • Verteidiger deckt sehr eng: mit dem gegnerfernen Fuß in diesen Aufdrehen
    • Verteidiger hält großen Abstand: vor diesem Aufdrehen und ins frontale 1 gegen 1 gehen
    • Verteidiger hält eine Armlänge Abstand: den Gegenspieler mit einer Finte verladen und auf eine Seite aufdrehen. Alternativ kann sich auch kurz nach hinten vom Gegenspieler gelöst werden und wieder vor diesem aufgedreht werden.

    Hat der Angreifer das Ziel den Ball einfach nur zu behaupten, ist es wichtig, dass der Angreifer in der angesprochenen seitlichen Stellung bleibt. Außerdem sollte möglichst die Position gehalten werden und nicht zurück gedribbelt werden. Um den Abstand zum Angreifer noch größer werden zu lassen, kann dieser auch mit dem Unterarm geblockt werden.

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    Trainingseinheit 1

    Der Trainingsschwerpunkt, das offensive 1 gegen 1 mit dem Rücken zu Tor, wird heute speziell im Duell zwischen Innenverteidiger und Angreifer betrachtet. Dabei ist bereits vor dem Zuspiel die Aufmerksamkeit des Angreifers gefordert, da dieser in aller Regel überlappend gedeckt wird, wodurch der Innenverteidiger Abspiele abfangen kann.

    Deshalb gilt es für den Angreifer sich vor dem Zuspiel mit einer Lauffinte vom Verteidiger zu lösen. Kann der Angreifer dabei genug Abstand zum Verteidiger gewinnen, kann der Ball womöglich sogar offen angenommen werden. Wichtig dabei ist jedoch, dass der Passgeber dann das Kommando „Dreh auf!“ mitgibt. Alternativ kann der Stürmer vor dem Pass auch Körperkontakt zum Verteidiger aufbauen, wodurch dieser nur schwer vor den Angreifer kommen kann.

    Erfolgt der Pass dann, wird der Ball mit dem gegnerfernen Fuß verarbeitet. Nun kann der Angreifer den Ball behauten, bis sich Möglichkeiten für ein Abspiel ergeben oder selbst das 1 gegen 1 mit dem Innenverteidiger suchen.

    Coaching Points

    Offensives 1 gegen 1 mit dem Rücken zu Tor:
    • Verteidiger deckt sehr eng: mit dem gegnerfernen Fuß in diesen Aufdrehen
    • Verteidiger hält großen Abstand: vor diesem Aufdrehen und ins frontale 1 gegen 1 gehen
    • Verteidiger hält ca. eine Armlänge Abstand: den Gegenspieler mit einer Finte verladen und auf eine Seite aufdrehen. Alternativ kann sich auch kurz nach hinten vom Gegenspieler gelöst werden und wieder vor diesem aufgedreht werden.
    • Speziell als Angreifer muss der Verteidiger in Tornähe nicht Überwunden werden. Häufig genügt eine kurze Körperfinten und ein explosiver Antritt, um in eine Abschlussmöglichkeit zu kommen


    Übung 1 – Fintenstern

    Organisation
    • 1 Stange
    • 5 verschiedenfarbige Hütchen
    • 1 Ball
    Dauer

    15min

    Durchführung

    Der Spieler dribbelt frontal die Stange in der Mitte an, führt eine Finte aus, dribbelt anschließend ein Hütchen an und führt am Hütchen eine Wendetechnik aus. Im Anschluss dribbelt er wieder die Stange an usw.

    Hinweis

    • Am Anfang Finten vorgeben
    • Finten immer richtig timen – Hütchen und Stangen sind Gegenspieler
    Variationen
    • Farbreihenfolge vorgeben (Koordination).
    • Bestimmte Finten an den Hütchenfarben vorgeben.
    • Später Kreativität der Spieler freien Raum geben und selbstständig Finten aussuchen lassen.

    Coaching Points

    • Steil Abkappen
    • Nach den Finten einen Tempowechsel durchführen
    • Körperschwerpunkt ausreichend verlagern
    • Finten beidfüßig durchführen lassen

    Autor

    Simon Görbing

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    Übung 2 – Angriff Zentrum mit Angreifer Rücken zum Tor

    Organisation
    • Angriffszone vor 16er markieren
    • 1 Torhüter, 1 Innenverteidiger, 1 Stürmer (9er) und 1 Mittelfeldspieler (10er) einteilen
    • 2 Minitore
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 3 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Der 10er dribbelt an. Der 9er mit Rücken zum Tor führt eine Auftaktbewegung durch und fordert den Ball. Der 10er spielt den 9er an. Damit startet ein 1 gegen 1 zwischen dem Stürmer und dem Innenverteidiger. Erobert der Verteidiger den Ball, kontert dieser auf die Minitore.

    Coaching Points

    • saubere Auftaktbewegung (Antrittsfinte)
    • schnelles Lösen vom Verteidiger fordern
    • Einsatz des Körpers fordern
    • schnelles Drehen zum Tor
    • zügigen Torabschluss suchen

    Autor

    Simon Görbing

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    Übung 3 – Angreifer mit Rücken zum Tor 2 gegen 2

    Organisation
    • Aufbau wird von der 2. Übung übernommen
    • 1 Torhüter, 2 Innenverteidiger, 1 Stürmer (9er) und 1 Mittelfeldspieler (10er) einteilen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 4 + 1 Torhüüter
    Durchführung

     Der 10er dribbelt an. Der 9er führt eine Auftaktbewegung durch und fordert Ball. Der 10er spielt den 9er an und startet ins Feld. Damit startet ein 2 gegen 2 zwischen den beiden Innenverteidigern und dem 10er sowie dem 9er. Bei einem Ballgewinn durch die Verteidiger, müssen diese schnell auf die Minitore kontern

    Coaching Points

    • saubere Auftaktbewegung (Antrittsfinte)
    • schnelles Lösen vom Verteidiger fordern
    • Einsatz des Körpers fordern
    • schnelles Drehen zum Tor
    • zügig den Torabschluss suchen
    • saubere Kommandos einfordern (Dreh und Klatsch)
    • nach außen absetzen bzw. freilaufen

    Autor:

    Simon Görbing

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    Übung 4 – Spielform Angriffsrecht erspielen

    Organisation

    20 x 30 Meter großes Feld mit zwei 5 Meter tiefen Endzonen markieren. Aufbau wie im Bild. 2 Teams à 4 Spieler und 2 Torhüter einteilen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 35min
    • min: 8 + 2 Torhüter
    Durchführung

    Es wird im freien Spiel im 4 gegen 4 gespielt. Ein Team kann sich das Angriffsrecht auf beide Tore erspielen, wenn ein Mitspieler in einer der Endzonen angespielt wird. Dieses Angriffsrecht bleibt so lange bestehen, bis das andere Team erfolgreich in die Endzone kombiniert hat.

    Provokationsregeln:

    • Tore aus der Endzone heraus zählen doppelt
    • Es dürfen maximal 5 Pässe bis zu einem Torabschluss gespielt werden

    Coaching Points

    • Ball mit gegnerfernen Fuß verarbeiten
    • Zügig zum Torabschluss kommen
    • Ball fest machen und ablegen

    Autor

    Pierre Scholtes

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    Trainingseinheit 2

    Ziel der 2 Trainingseinheit zum offensiven 1 gegen 1 mit dem Rücken zum Tor, ist das Erlernen des Behauptens des Balles gegen den Gegenspieler im Rücken.

    Das Behaupten des Balles wird vor allem benötigt, wenn kein direkter Klatschball nach einem Pass in die Tiefe möglich ist. Deshalb versucht der ballbesitzende Spieler den Ball abzuschirmen, bis sich eine Anspielstation ergibt. Das Festmachen des Balles wird auch dann benötigt, wenn das Zuspiel nur schwer direkt und platziert auf den Mitspieler abgelegt werden kann. Beispielsweiße weil der Pass sehr scharf gespielt wurde oder nicht flach ist. In diesem Fall muss der Ball mit Gegner im Rücken verarbeitet werden, um den Ball dann mit dem 2. Kontakt weiterzuspielen.

    Bereits vor dem Zuspiel sollte Körperkontakt zum Gegenspieler aufgebaut werden, damit dieser nicht in der Lage ist den Pass abzufangen. Außerdem sollte den Ball nicht zu weit entgegen gegangen werden, um das Spielgerät möglichst tief zu erhalten.

    Erfolgt der Pass, sollte dieser in einer seitlichen Stellung mit dem gegnerfernen Fuß verarbeitet werden. Beim anschließenden Behaupten des Balles kann auch der Unterarm zur Hilfe genommen werden, um den Gegner möglichst weit weg vom Ball zu halten.

    Attackiert der Verteidiger beim Behaupten des Balles sehr eng bzw. versucht sogar über eine Seite den Ball zu erobern, bietet es sich natürlich an das 1 gegen 1 zu suchen. Dafür muss sich der ballbesitzenden Spieler in den Gegner eindrehen und den Ball mit dem gegnerfernen Fuß führen.

    Coaching Points

    • Vor dem Zuspiel Körperkontakt suchen
    • Dem Passgeber nicht weiter als nötig entgegenkommen
    • Ball in seitlicher Stellung und mit dem gegnerfernen Fuß verarbeiten
    • Verteidiger attackiert sehr eng: in diesen Aufdrehen & Ball mit dem gegnerfernen Fuß vorbeiführen.


    Übung 1 – 1 gegen 1 auf Ballhalten

    Organisation
    • quadratisches Feld mit ca. 20 x 20 m (je nach Anzahl der Spieler)
    • Spielerpaare bilden
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 6
    Durchführung

    Jedes Paar hat einen Ball.

    • Übung: Passen und Ballan- und mitnahme üben, klatschen, drehen etc…
    • Übung: Der jeweils ballbesitzende Spieler versucht den Ball abzuschirmen und gegen den Partner zu verteidigen. Gewinnt der Verteidiger den Ball, muss dieser den Ball behaupten. Die Durchgänge auf 30 – 45 Sekunden beschränken.
    Feldgröße
    1. 20 x 20 m

    Coaching Points

    • Ball in seitlicher Stellung behaupten
    • Ball mit dem gegnerfernen Fuß behaupten
    • Den Abstand zwischen Ball und Gegenspieler möglichst groß halten

    Autor

    Franz Jacques Tallner

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    Übung 2 – Stationensprints

    Organisation

    Hütchen

    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 12
    Durchführung

    Die Spieler führen an den 6 Stationen folgende Aufgaben durch:

    • seitlich über die Hütchen, Volley mit der Seite zurück.
    • Liegestützen (mit einer Hand auf dem Ball).
    • Sit-up Kopfbälle.
    • Vorwärts-Rückwärts Läufe, Volley mit Spann zurück spielen.
    • Flachpassspiel und Annahme mit links, Rückpass mit rechts.
    • Per Kopf hin und her spielen.

    Auf Kommando des Trainers sprinten alle Spieler zu den oberen Hütchen.

    Autor

    Lars Jagemann

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    Übung 3 – Spielform 1 gegen 1 mit Verteidiger im Rücken

    Organisation
    • 1 Großfeldtor
    • 4 kleine Hütchen
    • 4 große Hütchen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 3 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Der Spieler M spielt den Ball in Richtung A. Der Angreifer sprintet dem Ball entgegen und nimmt diesen an. V sprintet in Richtung A, um sich schnell hinter seinem Rücken positionieren zu können. Nun versucht A mittels Finten an V vorbei zu kommen. Der Verteidiger kann ach einem Ballgewinn ein Tor erzielen, in dem er durch eines der beiden Hütchentore dribbelt.

    Feldgröße

    ca. 10 x 10

    Coaching Points

    • Dem Ball explosiv entgegenstarten, um sich möglichst weit von V zu lösen. Dadurch kann der Ball möglicherweise bereits offen zur Spielrichtung angenommen werden.

    Autor:

    Jose Gider

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    Übung 4 – Spielform Überzahlspiel mit Zonen

    Organisation
    • Aufbau wie im Bild. Feld in drei gleichgroße Zonen einteilen. Spielfeldgröße dem Alter und der Spieleranzahl anpassen
    • 2 gleichgroße Teams einteilen. Spieler auf die Zonen verteilen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 30min
    • min: 10 + 2 Torhüter
    Durchführung

    Die Spieler versuchen in die nächste Zone zu spiele. Gelingt dies, schiebt ein Spieler des ballbesitzenden Teams aus der vorherigen Zone mit in die nächste Zone. Der Ball kann auch sofort in die letzte Zone gespielt werden. Dann rückt ein Spieler aus der mittleren Zone sofort nach. Die Spieler der verteidigenden Mannschaft bleiben in ihrer Zone. Variante: Die ballbesitzende Mannschaft ist in Unterzahl in den Zonen.

    Coaching Points

    Passspiel, Anspiellösungen anbieten, schnelles Nachrücken.

    Autor

    Pierre Scholtes

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    Trainingseinheit 3

    Die letzte Einheit zum offensiven 1 gegen 1 mit Gegenspieler im Rücken startet mit einer Erwärmung zum Fintieren. Dabei sollen die Spieler besonders Finten einsetzen, welche sich effektiv einsetzen lassen, wenn der ballbesitzende Spieler mit dem Rücken zum Tor agiert. Dafür bieten sich beispielsweiße eine Schere oder ein Ausfallschritt an.

    Im Anschluss wird innerhalb eines kleinen Feldes im 1 gegen 1 mit je 2 Anspielern pro Team gespielt. Ziel ist es, den Ball zwischen den Anspielern laufen zu lassen. Dafür lassen sich die in Übung 1 trainierten Finten hervorragend einsetzen, um ein Passweg zu öffnen. Wichtig ist jedoch auch, dass die Anspieler sich permanent aus dem Deckungsschatten des gegnerischen Feldspielers lösen.

    In der 3 Übung wird dann im 2 gegen 2 mit klarer Spielrichtung gespielt. Hier geht es dann darum, den Gegenspieler im Rücken zu überwinden, um auf eines der beiden Minitore abzuschließen. Alternativ kann der Stürmer durch geschicktes Freilaufverhalten auch eine Ballannahme in einer offenen Stellung ermöglichen.

    Zu Abschluss wird im 8 gegen 8 über eine halbe Großfeldhälfte gespielt.

    Coaching Points

    • Ball mit gegnerfernen Fuß verarbeiten
    • Beim Fintieren Körperschwerpunkt ausreichend verlagern
    • Nach der Finte einen Tempowechsel durchführen
    • Mit dem gegnerfernen Fuß aufdrehen


    Übung 1 – Fintenzirkel

    Organisation

    Bei 8 Spielern:

    • 4 Hütchen
    • 4 Bälle
    Dauer/Spieleranzahl
    • 15min
    • min: 8
    Durchführung
    • 4 Spieler dribbeln im Feld und führen alle bekannten Finten aus
    • Nach 3-4 Finten passen sie den Ball zu einem Spieler von außerhalb
    • Dann stellt der Spieler in Feld sich an das Hütchen und der Außenspieler dribbelt ins Feld

    Coaching Points

    • Beim Fintieren Körperschwerpunkt ausreichend verlagern
    • Nach den Finten einen Tempowechsel durchführen
    • Beidfüßig fintieren

    Autor

    Julian Wagner

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    Übung 2 – 1 gegen 1 im Raum mit Anspielern

    Organisation
    • Ein Feld 15 x 15m aufbauen
    • 2 Gruppen a 3 Spieler einteilen
    • Ersatzbälle bereithalten
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 6
    Durchführung

    Innerhalb des Feldes wird im 1 gegen 1 agiert. Die restlichen Spieler agieren als Anspieler. Die Anspieler positionieren sich entsprechend der Abbildung.  Ziel der Teams ist es den Ball zwischen den beiden Anspielern laufen zu lassen. Diese dürfen sich nicht gegenseitig anspielen.

    Coaching Points

    • Ball mit gegnerfernen Fuß verarbeiten
    • Finten einsetzen, um den Passweg zu eine Anspieler zu öffnen
    • Aus dem Deckungsschatten lösen

    Autor

    Maik Fritzsche

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    Übung 3 – Zweimal 1 gegen 1

    Organisation
    • Spielfeld entsprechend der Abbildung aufbauen.
    • Eine Mittellinie markieren.
    • 2 Teams mit je 2 Spielern einteilen.
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 4
    Durchführung

    Je 1 Spieler je Team agiert in einer Spielfeldhälfte. Die Spieler müssen in Ihrer Hälfte bleiben und versuchen den jeweiligen Mitspieler auf der anderen Seite einen Pass zu zuspielen, um zum Torabschluss zu kommen. Der Torabschluss erfolgt in den der Mannschaft zugeordneten Toren. (Im Beispiel spielt Rot auf die beiden unteren Tore).

    Coaching Points

    • saubere Auftaktbewegung (Antrittsfinte)
    • schnelles Lösen vom Verteidiger fordern
    • Einsatz des Körpers fordern
    • schnelles Drehen zum Tor
    • zügig den Torabschluss suchen
    • saubere Kommandos einfordern (Dreh und Klatsch)
    • nach außen absetzen bzw. freilaufen

    Autor:

    Sebastian Mergler

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    Übung 4 – 8 gegen 8 in einer Spielhälfte

    Organisation

    In einer Spielfeldhälfte wird mit Hütchen eine Mittel- und Torauslinie abgesteckt. Auf der Grund- und auf der Mittellinie wird je ein Tor aufgebaut. Es werden zwei 8er Teams gebildet. In den Toren ist je ein Torhüter.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 35min
    • min: 16 + 2 Torhüter
    Durchführung

    Die beiden Mannschaften spielen gegeneinander. Es wird mit Abseits und freier Ballkontaktzahl gespielt. Das Ziel der ballbesitzenden Mannschaft ist es, zum Torabschluss zu kommen. Das andere Team versucht durch Pressing den Spielaufbau frühzeitig zu stören und bei Möglichkeit schon im torgefährlichen Raum in Ballbesitz und zum Torabschluss zu kommen.

    Hinweis
    • Der Fokus dieser Spielform liegt zum einen auf dem Einstudieren der Pass- und Laufwege im Pressing mit den Anschlussaktionen ‘schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff‘ und Ballkontrolle nach Ballgewinn. Zum anderen wird bei der ballbesitzenden Mannschaft das Freilaufspiel mit dem Ziel ein Tor zu erzielen einstudiert.
    • Ziel für die Abwehrspieler ist es, entweder in Ballbesitz zu kommen oder den ballbesitzenden Angreifer in den torungefährlichen Raum zur Seite abzudrängen und ihm durch Doppeln oder Einrücken den Passweg zum Tor hin/zum Mitspieler hin, zu verstellen. Der Mittelfeldspieler versucht zu Doppeln oder den Passweg zuzustellen.
    • In der Offensive ist ein permanentes Bewegen und ein schnelles, präzises Passspiel gefordert. Dabei sollte gemäß der 3-4-1-Formation (variabel 2-3-2-1 etc.) eine Tiefenstaffelung der Spieler gewährleistet sein und folglich ein Bewegen auf einer Linie vermieden werden (Tiefenstaffelung bedeutet das Schaffen von Anspielstationen). Die Außenbahnspieler sollen die Breite des Spielfelds nutzen und an der Außenlinie positioniert sein.
    • Durch Pässe in die Tiefe (auf die Stürmer) wird die Abwehrkette in eine Vorwärtsbewegung gebracht. Durch das Weiterverlagern des Balles auf die Außen wird die Abwehrkette gezwungen, vorwärts zur Seite zu verschieben. Das führt dazu, dass das Angriffsteam Räume in der Tiefe erhält, als auch die Möglichkeit bekommt, durch einen diagonalen Ball auf die frei gewordene Seite zu passen.
    • Es müssen immer wieder Dreiecke gebildet werden, um Anspielstationen zu bieten. – Die Mannschaften sollen permanent in Bewegung sein. Die Spieler versuchen sich ständig anzubieten und ihren Mitspielern als Anspielstation zur Verfügung zu stehen.
    • Ein Festspielen in einem engen Raum soll vermieden werden. Daher sollen Seitenwechsel bzw. Pässe in die Tiefe regelmäßig gespielt werden.
    • Diese Spielform erfordert ein enormes Laufpensum und Spielverständnis und ist geprägt von einer ständigen Kommunikation und einem Wechselspiel zwischen beiden Spielhälften.
    Feldgröße

    Halbes Spielfeld

    Autor

    Christian Titz

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