U14 – U23: Trainingswoche 33

    Unser Autor für den Jahrestrainingsplan: Luis Österlein (U14 Trainer Dynamo Dresden).

    Die Wintervorbereitung ist beendet und der Spielbetrieb geht wieder los. In den letzten 3 Wochen wurde nochmal intensiv an der Mannschaftstaktik gearbeitet. Dabei wurde am Spielaufbau, am Mittelfeld- und Angriffspressing, sowie am Kreieren von Torchancen im 4-4-2 gearbeitet.

    Um flexibler in die Rückrunde starten zu können, wird diese Woche noch der Spielaufbau mit einer Dreierkette trainiert. Abhängig davon in welchem System der Gegner agiert, kann dadurch das Spiel mit einer Vierer- oder Dreierkette aufgebaut werden.

    Die Dreierkette bietet sich besonders dann an, wenn das gegnerische Team mit 2 Spitzen verteidigt. Dadurch wird im Spielaufbau erstmal eine Überzahlsituation hergestellt, wodurch es leichter wird, diesen zu gestalten. Zum einen können Bälle leichter in die Tiefe gespielt werden und zum anderen fällt es leichter die beiden Stürmer zu überdribbeln. Besonders die 2. Lösung kann das Angriffsspiel effektiv vorantreiben. Denn, gelingt es einem der Verteidiger mit dem Ball die nächste Kette anzudribbeln, kann dieser dort bereits einen Gegenspieler binden und Raum für seine Mitspieler schaffen.

    Bei Spielaufbau mit der Dreierkette wird zwischen der statischen und dynamischen Variante unterschieden:

    • Statische Dreierkette: Es wird dauerhaft mit 3 Innenverteidigern agiert, auch gegen den Ball. Wenn das eigene Team beispielsweise im 5-3-2 verteidigt, schieben bei Ballbesitz lediglich die beiden Auenverteidiger eine Position hoch. Somit wird das Spiel im 3-5-2 aufgebaut.
    • Dynamische Dreieierkette: Bei einer dynamischen Dreierkette lässt sich ein 6er nur bei Ballbesitz bzw. situativ in die Kette fallen. Dabei kommt der Sechser entweder zwischen die beiden Innenverteidiger oder zwischen einen Innen- und Außenverteidiger.

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    Trainingseinheit 1

    Die erste Linie des Gegners im Spielaufbau mit 3 Innenverteidigern zu überspielen ist grundsätzlich etwas leichter umzusetzen als mit 2 Innenverteidigern. Jedoch fällt dadurch in den nächsten Linien des eigenen Teams 1 Spieler weg, welcher für das Aufbauen des Spiels mit 3 Innenverteidigern geopfert wurde.

    Deshalb ist es umso besser, wenn es einem der 3 Innenverteidigern gelingt die nächste Kette anzudribbeln. Besonders dann, wenn der Gegner mit 2 oder gar nur einem 1 Stürmer anläuft. Agiert das gegnerische Team dagegen mit 3 Spitzen, ist das Andribbeln auf das Mittelfeld fast nicht möglich, ohne ein direktes 1 gegen 1 zu lösen. Dies ist aber auch nicht nötig, wenn im Spielaufbau 3 Innenverteidiger mit 3 Stürmern konfrontiert sind. Denn, wird in diesem Fall die Linie einfach nur überspielt, herrscht immer noch Gleichzahl.

    Das Andribbeln des gegnerischen Mittelfeldes ist gegen 1 Stürmer kein schweres unterfangen. Jedoch wird die Umsetzung gegen 2 Stürmern schon deutlich schwieriger, besonders wenn diese eine hohe Laufbereitschaft gegen den Ball mitbringen. Dabei werden die Innenverteidiger mit folgenden Anforderungen konfrontiert:

    • Gute Spielübersicht, um sicher auf die nächste Kette andribbeln zu können und zum richtigen Zeitpunkt einen freien Mitspieler zu finden.
    • Sicheres Dribbling, um beim Andribbeln die Ruhe zu behalten
    • Scharfes und präzises Passspiel, um eine Überzahl auszuspielen.
    • Sicheres Mitnehmen des Balles, um die Stürmer nach einer zügigen Ballzirkulation überdribbeln zu können.
    • Spielverständnis: die äußeren Innenverteidiger müssen die richtige Höhe finden, um sicher anspielbar zu sein, aber auch die Möglichkeit herstellen, die beiden Spitzen des Gegners zu überdribbeln.
    Coaching Points

    • Leichtes Dreieck bilden: zentraler Innenverteidiger steht etwas tiefer als der linke und rechte Innenverteidiger
    • Linker und rechter Innenverteidiger: so hoch wie möglich anbieten, um die Stürmer überdribbeln zu können
    • Mutig die nächste Kette andribbeln, um Gegenspieler zu binden.
    • Pässe mit ausreichend Schärfe spielen
    • Außenverteidiger schieben in Ballbesitz sofort hoch
    • Äußere Innenverteidiger: nicht zu breit agieren


    Übung 1 – Konditionsparcours

    Organisation
    • 2 Gruppen einteilen
    • Parcours entsprechend der Abbildung aufbauen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 8
    Durchführung

    An den Stationen werden folgende Aufgaben durchgeführt:

    • 1: Lauf-ABC
    • 2: Side-Steps
    • 3: Vorwärts und rückwärts laufen
    • 4: Hürden überspringen
    • 5: Koordinationsleiter mit einer vorgegebenen Schrittfolge durchlaufen

    Autor

    Franz Urban

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    Übung 2 – Spielaufbau über die Dreierkette

    Organisation

    Die Spieler stellen sich in einem 3-5-2 auf.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 10
    Durchführung

     Die Spieler selbständig im 3-5-2 den Ball laufen lassen. Übung nach und nach mit folgenden Lösungsansätzen ergänzen:

    • Variante 1: Die 6er stehen breit, so dass das Zentrum frei wird. Der Innenverteidiger spielt den Ball auf den 10er, welcher auf den 6 klatschen lässt.
    • Variante 2: Der Stürmer kommt etwas entgegen und lässt auf den ballnahen 6er klatschen. Der Außenverteidiger startet in die Tiefe.

    Coaching Points

    • Variante 2: Die Sechser positionieren sich eher zentral und nicht im Halbraum, um den Passweg des Innenverteidigers auf den Stürmer nicht zuzulaufen. Pass mit ausreichend Schärfe in die Tiefe spielen.
    • Übung mit Dummies ergänzen (Gegner mit 2 Spitzen)

    Autor

    Kevin Bürgelin

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    Übung 3 – 8 gegen 4

    Organisation
    • Zwischen Strafraum und Mittellinie ein 25m breites Spielfeld mit je 2 Minitoren kurz hinter der Grundlinie errichten
    • 2 Teams zum 8 gegen 4 einteilen
    • Rot im 3-2-3 System
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 12
    Durchführung
    • Es wird im 8 gegen 4 gespielt
    • Trainingsziel Rot: Ballsicherndes Spiel von Grundlinie zu Grundlinie
    • Trainingsziel Blau: gezielt Raumdruck aufbauen, um Ballverluste zu provozieren und auf Angriff umschalten. Erobert Blau den Ball, erfolgt sofort ein Konter auf eines der 4 Tore. Die Aufgabe von Rot ist es den Ball dann so schnell wie möglich zurückzuerobern

    Coaching Points

    • Spielfeld breit und tief machen
    • Den beiden zentralen Spieler Kommandos geben („dreh auf“, „klatsch“, „linke Schulter“)
    • Spiel mit 2 Kontakten
    • Nicht zurück in den Druck spielen
    • Aus dem Deckungsschatte der Gegner lösen

    Autor:

    Friedrich Schanner

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    Übung 4 – 9 gegen 9 auf 3 Zonen

    Organisation
    • Es wird 9 gegen 9 auf zwei Tore gespielt
    • Feldgröße: 1/2 Platz quer
    • Das Feld wird gedrittelt, so dass je eine Verteidigungs-, eine Mittel- und eine Angriffszone entstehen.
    • Die Mannschaften besetzen Ihre Positionen. Es gibt 3 feste Verteidiger, 2-3 Mittelfeldspieler und 2 Angreifer, sowie je 1 Torwart.
    Dauer/Spieleranzahl
    • 30min
    • min: 18 + 2 Torhüter
    Durchführung
    • Variante 1: Die Spieler dürfen Ihre Zone nicht verlassen. Der Ball muss in die nächste Zone gepasst werden.
    • Variante 2: Es wird im freien Spiel gespielt. Jede Mannschaft bekommt 10 Spielzüge. Der Ball darf nicht in eine Zone nach hinten zurück gepasst werden. Wer erzielt die meisten Tore?
    • Nach Ausbällen, Treffern und zu Spielbeginn wird das Spiel von den Torhütern eingeleitet
    Hinweis

    Spiel ggf. einfrieren, um Coachingtipps zu geben:

    • freie Räume suchen, schaffen und finden. Explosive Absetzbewegungen und Freilaufen, Blickkontakt, offene Stellung.
    • Passen zum richtigen Zeitpunkt, ggf. in den Lauf oder auf den vorderen Fuß
    • beim Spielaufbau ggf. Ballannahme mit Richtungswechsel, sauberes Aufdrehen.

    Coaching Points

    • Überzahl im Spielaufbau ausspielen
    • Zentraler Innenverteidiger agiert etwas tiefe als der rechte und linke Innenverteidiger
    • Weitere Variationsmöglichkeit: Es darf in das mittlere Drittel eingedribbelt werden. Sobald in diesem ein Abspiel erfolgt, geht der Spieler wieder zurück in sein eigentliches Drittel.

    Autor

    Björn Pfeiffer

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    Trainingseinheit 2

    In der heutigen Einheit wird das Spiel mit einem abkappenden Sechser trainiert (dynamische Dreierkette). Dabei lässt sich der defensive Mittelfeldspieler situativ zwischen die beiden Innenverteidiger fallen. Beispielsweiße vor einer zügigen Spielverlagerung oder um dem eigenen Spiel mehr Sicherheit im Spielaufbau zu geben. Dabei agiert der abkippende Sechser etwas tiefer als die beiden Innenverteidiger und bildet ein Dreieck mit diesen. Wichtig ist außerdem, dass der Sechser mit dem Blick nach dem Abkappen sofort in die Spielrichtung wechselt. Tut er dies nicht, kann das eigene Team unnötig in Bedrängnis geraten.

    Kippt der Sechser ab, verändert sich auch die Position der Innenverteidiger und Außenverteidiger. Die Innenverteidiger agieren nun etwas breiter. Jedoch nicht an der Seitenauslinie, sondern eher im Halbraum bzw. zwischen Halbraum und Außenbahn. Die Außenverteidiger schieben hoch, um Gegenspieler in der Tiefe zu binden. Dadurch sind sie nicht mehr direkt am Spielaufbau beteiligt. Das Aufbauen des Spiels würde zu eng werden, wenn die Außenverteidiger nicht hochschieben und Gegenspieler mitziehen.

    Coaching Points

    • Außenverteidiger und Innenverteidiger: Positionen sofort anpassen, wenn der Sechser abkippt
    • Die Außenverteidiger schieben hoch und die Innenverteidiger agieren breiter
    • Dreieck bilden
    • Mutig aber nicht überhastet andribbeln
    • Scharfes und präzises Passspiel
    • Der ballferne Innenverteidiger muss während einer Spielverlagerung die richtige Höhe finden: Dieser muss sicher anspielbar sein aber im Idealfall auch die Möglichkeit haben die 2 gegnerischen Spitzen zu überdribbeln. Dabei wird der Ball direkt in die Bewegung mitgenommen


    Übung 1 – Angriffsmuster Abkippender 6er zentral

    Organisation
    • Spielfeld in Zonen einteilen
    • Viererkette und zwei 6er im Spielaufbau aufstellen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 6
    Durchführung

    Der Trainer/Torwart eröffnet auf einen IV (A). Der Ball wird weiter auf einen AV (C) gespielt. Der IV holt sich den Ball wieder außen ab. Während der AV den Ball zurückspielt bietet sich der ballferne 6er (E) zwischen den Innenverteidigern ab. Gleichzeitig kann der ballferne IV (B) breiter nach außen schieben. A dreht zur Mitte auf und spielt den abkippenden 6er an. Der 6er spielt auf den außen stehenden IV (B). Der zweite 6er (F) wechselt nun die Seite und visiert den Halbraum auf der anderen Seite an.  Der IV (B) spielt tief auf den AV (D) der direkt auf den entgegenkommenden Sechser (F) spielt. F schließt den Spielaufbau mit dem Pass auf das Tor in dem Halbraum ab (1-2 Kontakte; so schnell wie möglich). Danach eröffnet der Trainer neu.

    Variationen

    • Nach jedem 2. Spielaufbau den nächsten Ball über die andere Seite eröffnen
    • statt den Spielaufbau mit dem Pass in das Tor abzuschließen, verlagert der Sechser das Spiel noch einmal von Halbraum zu Halbraum – der zuvor abgekippte 6er stößt in diesen Raum hinein und schließt den Angriff nun über das andere Tor ab.

    Coaching Points

    • Weitere Variationsmöglichkeit: B oder A dribbeln nach einer Spielverlagerung in den Halbraum an und schließt selbst auf das Mini-Tor ab oder spielt einen Pass auf den zweiten Sechser im Zentrum. Dieser dreht zur ballfernen Seite auf und schließt auf das ballferne Mini-Tor ab.
    • Mit wenig Kontakten agieren
    • Scharfes Passspiel
    • Nach einer Spielverlagerung Spieler in Vorderfuß anspielen
    • Der ballferne IV schiebt während der Verlagerung etwas höher
    • Außenverteidiger halten die Breite und Höhe

    Autor

    Marc Fischer

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    Übung 2 – Sprints mit technischer Anforderung

    Organisation

    Mit Hütchen wird eine Start- und eine Ziellinie aufgebaut. Zwei weitere Hütchen markieren die Positionen der Zuspieler (siehe Grafik). Ein drittes wird zentral im Spielfeld aufgebaut und muss später von den Spielern umlaufen werden. Die Spieler stellen sich hintereinander an der Startlinie an. Je ein Spieler geht an die Zuspielerhütchen. Die Bälle sind an den Zuspielerhütchen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 15min
    • min: 5
    Durchführung

    Der Spieler von der Startlinie sprintet zum ersten Zuspieler, der ihm den Ball zum Kopfball zuwirft. Danach sprintet er in die andere Richtung zum zweiten Zuspieler weiter, mit dem er einen Doppelpass spielt. Anschließend macht er wieder einen Richtungswechsel und sprintet um das nächststehende Mittelhütchen, um dann zuletzt einen linearen Sprint über die Ziellinie zu machen. Die Zuspieler werden regelmäßig ausgetauscht.

    Hinweis
    • Nach dem Passspiel bzw. Kopfball machen die Spieler eine explosionsartige 180 Grad
    • Drehung und gehen in den Sprint.
    • Ziel ist es die Wahrnehmung, Antizipation, Reaktion und den Antritt gepaart mit spielgemäßen Techniken zu schulen.
    • Beim Passspiel auf Passschärfe und -genauigkeit achten.
    • Beim Sprint wird in Schrittstellung auf den Fußballen gestartet. Am Anfang ist der Oberkörper weit nach vorne gebeugt, der Körperschwerpunkt ist auf Hüfthöhe, der Blick geht nach unten. Nach dem kräftigen Abdrücken über die Fußballen wird der Oberkörper allmählich aufgerichtet. Der Blick hebt sich und die Schrittfrequenz vergrößert sich. Die Arme werden alternierend zur Beinbewegung (geht das rechte Bein nach vorne, geht der linke Arm nach vorne und umgekehrt) aktiv mitbewegt. Nach den ersten 3-4 Schritten auf den Fußballen wird sich nun über den ganzen Fuß abgerollt (Ferse->Sohle->Fußballen), der Oberkörper ist aufrecht und ruhig, die Schrittfrequenz steigert sich bis zum Maximum.
    • Geköpft wird mit der Stirn. Der Hals wird beim geraden Kopfball nicht seitlich bewegt, sondern von hinten nach vorne.
    • Beim seitlichen Kopfball wird der Kopf aus der geraden Position bis zu 45 Grad zur Seite gedreht. Der Schwung wird aus dem Hohlkreuz genommen (Bogenspannung). Ball anschauen; Beim Kopfball sind die Augen geschlossen (dies ist ein natürlicher Reflex und nicht zu ändern!).
    • Die Arme sind angewinkelt, Hände (meistens als Faust) zeigen nach oben und dienen zum Schwung holen.
    • 7 Hütchen
    Hütchenabstände
    • Start- zum Zielhütchen: 22 Meter
    • Hütchenabstände der Zuspieler: 15 Meter

    Autor

    Christian Titz

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    Übung 3 – Funinio 3 gegen 1 oder 3 gegen 2

    Organisation
    • Spielaufbau siehe Grafik
    • Passspiel 3 gg. 1 oder 3 gg. 2
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 5
    Durchführung
    • Tore dürfen nur aus der Abschlusszone erzielt werden
    • ansonsten freies Passspiel mit aufbauenden Regeln gegen einen oder zwei Gegenspieler (siehe unten)
    • Überzahlsituation soll ausgespielt werden
    • Gegenspieler startet jeweils von der gegenüberliegenden Abschlusszone
    • Startpositionen immer wechseln (grün-blau-gelb-grün usw.)

    Coaching Points

    • Überzahl geschickt ausspielen
    • Scharfes und präzises Passspiel
    • Mitspieler in den Vorderfuß anspielen, wenn dieser frei ist

    Autor:

    Matthias Schneider

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    Übung 4 – 8 gegen 7 plus Torhüter

    Organisation
    • Die Übung entsprechend der Abbildung aufbauen
    • An der Mittellinie 2 Kontertore errichten
    • 2 Teams bilden
    • 1 Torhüter
    Dauer/Spieleranzahl
    • 30min
    • min: 15 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Es wird im 8 gegen 7 auf das Tor mit Torhüter sowie die beiden Kontertore gespielt. Die Angreifer und die Verteidiger dürfen erst dann vor das Tor nachstarten, wenn der Ball die ‚Abseitslinie‘ überschritten hat (Eishockey-Abseits). Nach einer Weile tauschen die beiden Teams die Aufgaben.

    Coaching Points

    • Lass das Team mit 8 Spielern mit 2 Innenverteidiger im Spielaufbau spielen. Beispielsweiße in einem 2-4-2. Dabei soll einer der beiden zentralen Mittelfeldspieler immer wieder als abkippender Sechser agieren
    • Lass das Team mit 7 Spielern gegen den Ball mit 2 oder 1 Stürmer agieren. Beispielsweiße in einem 2-3-2 oder einem 2-4-1
    • Kippt der Sechser ab, schieben die Außenverteidiger hoch.
    • Nach dem Abkippen sofort mit dem Blick in die Spielrichtung wechseln
    • Scharfes und präzises Passspiel
    • Mutig aber nicht überhastet auf die nächste Kette andribbeln

    Autor

    E2C

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    Trainingseinheit 3

    Wie in der letzten Trainingseinheit wird es auch dieses Mal um das Spiel mit dem Abkippenden Sechser gehen. Jedoch kippt der defensive Mittelfeldspieler in dieser Einheit nicht zwischen die Innenverteidiger, sondern neben die beiden zentralen Verteidigern ab.

    Der Effekt ist jedoch identisch. Der Spielaufbau wird kurzzeitig um einen Spieler in der ersten Reihe erweitert, um 2 gegnerische Angreifer sicher zu überspielen oder überdribbeln zu können.  Möchtest du mit abkippenden Sechsern spielen, welche sich neben die 2 Innenverteidiger fallen lassen, bietet sich besonders ein 4-2-3-1 an. Dabei kann sich der ballferne Sechser währende der Spielverlagerung neben die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Gelingt es dem Sechser dann erfolgreich die beiden Stürmer des Gegners zu überdribbeln, sichert der zweite defensive Mittelfeldspieler im Zentrum vor den beiden Innenverteidiger ab.

    Um das Ausspielen der Überzahl im 3 gegen 2 jedoch umsetzen zu können, ist es wichtig, dass die restlichen Spieler hochschieben, um möglichst viele Gegenspieler zu binden. Dabei halten die Außenverteidiger grundsätzlich die breite und agieren nun noch höher. Deshalb schieben die beiden äußeren Mittelfeldspieler etwas in den Halbraum ein. Dabei agieren diese auf Höhe der letzen Kette. Dadurch wird den 2 Innenverteidigern und den beiden Sechsern Raum geschaffen, um diese Überzahl auszuspielen.

    Coaching Points

    • Außenverteidiger und Innenverteidiger: Positionen sofort anpassen, wenn der Sechser abkippt
    • Dreieck bilden
    • Mutig aber nicht überhastet andribbeln
    • Scharfes und präzises Passspiel
    • Abkippenden Sechser in den Vorderfuß anspielen
    • Ball sofort in die Bewegung mitnehmen
    • Restlichen Spieler: Spielfeld tief machen


    Übung 1 – Positionsspiel Abkippender 6er seitlich

    Organisation
    • 6 Spieler aufstellen: 2 Innenverteidiger, 2 Außenverteidiger und 2 Sechser
    • Übung entsprechend der Abbildung aufbauen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 6
    Durchführung

    Übung mit den folgenden 3 Varianten durchspiele:

    • Der AV spielt einen Rückpass auf den nahen IV. Dies ist das Zeichen für den ballfernen 6er sich diagonal neben den ballfernen IV abkippen zu lassen. Der nahe IV verlagert auf den anderen IV, der den Ball zu dem abkippenden 6er weiterleitet. Der 6er dribbelt eine Zone vor und schließt den Spielaufbau mit einem Pass auf das vor ihm postierte Tor ab.
    • Der AV spielt einen Rückpass auf den nahen IV. Dies ist das Zeichen für den ballfernen AV in den 6er-Raum zu ziehen. Gleichzeitig startet der ballferne 6er nach außen, um die Breite zu besetzen. Der nahe IV verlagert auf den anderen IV, der den freien AV im 6er-Raum anspielt. Der AV dreht in den Halbraum auf und schließt den Spielaufbau mit einem Pass auf das vor ihm postierte Tor ab.
    • Der AV spielt einen Rückpass auf den nahen IV. Dies ist das Zeichen für den ballfernen AV in den 6er-Raum zu ziehe. Gleichzeitig startet der ballferne 6er nach außen, um die Breite zu besetzen. Der nahe IV verlagert auf den anderen IV, der den freien 6er auf außen anspielt. Der 6er dreht auf und schließt den Spielaufbau mit einem Pass auf das diagonal vor ihm postierte Tor ab.
    Hinweis

    Nach jedem Durchgang von der anderen Seite eröffnen

    Coaching Points

    • Scharfes und präzises Passspiel
    • Ball direkt in die Bewegung mitnehmen
    • 2 Innenverteidiger und der abkippende Sechser bilden ein Dreieck
    • Variante 1: Außenverteidiger schiebt hoch, wenn der Sechser abkippt

    Autor

    Willi Becker

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    Übung 2 – Slalomlauf mit Zweikampf

    Organisation

    Zwei Reihen 8 schräggestellte Stangen in Abstand von ca. 1 Meter aufstellen. Den Anfangspunkt durch ein Hütchen festlegen. Am Ende der Stangen ein 10 m x 20 m großes Spielfeld markieren. An den Torauslinien jeweils ein Mini-Tor aufstellen. Einlaufzonen mit Hütchen markieren. 3 Bälle in jedes Tor legen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 6
    Durchführung

    Zwei gleichgroße Gruppen an jede Stangenreihe einteilen.

    • Variante 1: Die Spieler durchlaufen im Slalom die Stangen. Der schnellste Spieler darf aus seinem Tor den Ball nehmen und versuchen den Ball ins gegnerische Tor zu passen. Der andere Spieler soll dies verhindern (1 gegen 1 im Zweikampf). Die Gruppe, die als erstes alle Bälle ins gegnerische Tor gepasst hat, hat gewonnen.
    • Variante 2: Wie Variante 1 jedoch durchlaufen die Spieler die Stangen zurück und Sprinten zum Zweikampffeld. (siehe Abbildung 2)
    Hinweis

    Die Spieler sollen so eng wie nur möglich an den Stangen vorbeilaufen. Im Zweikampf Finten fordern. Verteidiger soll sich auf den Ball konzentrieren.

    Feldgröße
    1. 30 x 20 Meter

    Coaching Points

    • Mit Finte und Tempowechsel am Gegenspieler vorbei gehen
    • Zügig zu Ende bringen

    Autor

    Wolfgang A. Metzger

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    Übung 3 – 9 gegen 9 mit Mittelzone

    Organisation
    • 4 Stangen, 2 Großfeldtore, Bälle, Leibchen, Kappen
    • Ein Spielfeld von Elfmeterpunkt zu Elfmeterpunkt mit 2 Toren mit TW und einer 30 Meter tiefen Mittelzone markieren
    • 2 Stangentore an den Außenseiten auf Höhe der Mittellinie errichten
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 16 + 2 Torhüter
    Durchführung

    Es wird im 8 gegen 8 in der Mittelzone gespielt. Die angreifende Mannschaft darf nur per Pass in die Endzone. Bei Durchdribbeln eines Stangentores mit anschließendem Torerfolg zählt dieser Treffer doppelt.

    Coaching Points

    • Die Teams mit abkippendem Sechser agieren lassen. Dieser soll sich neben die Innenverteidiger fallen lassen
    • Den abkippenden Sechser nach einer Verlagerung auf das Stangentor andribbeln lassen
    • Die Teams verteidigen mit 2 Stürmern

    Autor:

    Michael Buergel

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    Übung 4 – 4 gegen 4 plus 4 Anspieler

    Organisation
    • Doppelter Strafraum
    • 2 Teams mit je 8 Spieler einteilen
    • 2 Torhüter
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 16 + 2 Torhüter
    Durchführung

    Im doppelten Strafraum spielen 2 Mannschaften im freien Spiel im 4 gegen 4 auf 2 Tore mit Torhütern. In der jeweiligen Angriffshälfte haben die Mannschaften 4 Anspieler. Die Anspieler stehen auf den Seitenlinien und der Grundlinie des Spielfeldes. Sie müssen direkt spielen.

    Hinweis
    • Aufgabewechsel nach 4 min
    • Beide Mannschaften suchen im Zusammenspiel untereinander oder mit den Anspielern den schnellen Torabschluss
    • Laufwege und Raumaufteilung der Spieler aufeinander abstimmen
    • Treffer nach Zusammenspiel mit einem Anspieler zählen 2 Punkten
    Feldgröße

    doppelter Strafraum

    Coaching Points

    • Anspieler: Position immer wieder anpassen, um aus dem Deckungsschatte der Gegenspieler zu kommen
    • In Bereitschaftsstellung agieren
    • Nach einem Pass auf einen Anspieler sofort wieder freilaufen (Spielen & Gehen)
    • Spielfeld breit und tief machen

    Autor

    Tolga Gümüs

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