U14 – U23: Trainingswoche 44

    Unser Autor für den Jahrestrainingsplan: Luis Österlein (U14 Trainer Dynamo Dresden).

    Doch wie lässt sich ein Mannschaftstraining in Zeiten von Corona gestalten? Es wäre von uns Trainern verantwortungslos direkt wieder so weiterzumachen, wie vor den Beschränkungen. Es sollte natürlich gewährleistet sein, dass permanent ein angemessener Abstand zwischen allen beteiligten Akteuren des Trainings vorhanden ist. Dies fängt bei der Begrüßung an, setzt sich in der Umkleidekabine fort und sollte dann auch auf dem Platz umgesetzt werden.

    Wie eingangs erwähnt lebt der Fussball stark von dem Körperkontakt. Besonders Zweikämpfe sind ein wesentlicher Teil des Sports und helfen, dass die Spieler Übungen unter Druck durchführen können. Jedoch wäre es zu einfach gedacht, dass kein spielnahes Training ohne Zweikämpfe möglich ist. Drucksituationen lassen sich auch durch Zeitvorgaben oder Wettkämpfe erzeugen. Außerdem gibt es genug Trainingsschwerpunkte, welche auch ohne Zweikämpfe wirksam trainierbar sind und einen ausreichenden Abstand unter den Spielern garantieren. 

    Ein Trainingsschwerpunkt, welcher sich in der Coronazeit besonders anbietet, ist das Passspiel. Vor allem das Passspiel über weitere Distanzen. Zwar ist auch Gegnerdruck hilfreich zum Trainieren des Passspiels, jedoch kann durch das Ausbleiben dieses Drucks, der Fokus mehr auf die technische Ausführung gelegt werden.

    Bei Pässen über weitere Distanzen, egal ob flach oder hoch, bietet sich der Innenspannstoß an. Ab einer gewissen Passlänge kann mit einem Innenseitstoß schlicht und ergreifend nicht mehr genug Passschärfe erzeugt werden, um den Ball mit ausreichendem Tempo abspielen zu können.

    Hauptsächlich Spieler, welche am Spielaufbau beteiligt sind, müssen oftmals weite Pässe spielen. Besonders Innenverteidiger sollten deshalb den Innenspannstoß perfekt beherrschen. Gute Beispiele für weite Pässe des zentralen Verteidigers sind…

    • …das Überspielen des 2. Innenverteidiger mit einem Pass zu dem ballfernen Außenverteidiger. Eine Situation die häufig bei Spielverlagerungen in der eigenen Hälfte stattfindet. Durch das Überspielen des Nebenmannes wird das Verlagern des Spielgerätes beschleunigt. Vorausgesetzt der Innenspannstoß wird mit ausreichender Schärfe und präzise in die Bewegung des Außenverteidigers gespielt.
    • …das Einsetzen des zentralen Stürmers. Ergibt sich in der gegnerischen Mittelfeldreihe ein Passfenster, kann ein Stürmer sich in dieser Lücke anbieten. Meistens ergeben sich solche Räume im Zentrum nur für einen kurzen Moment, weshalb der Pass scharf und ansatzlos, sprich ohne lange Vorbereitungszeit, gespielt werden muss. Jedoch muss auch die Präzision stimmen, da der Stürmer mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Gegenspieler im Rücken hat. Deshalb sollte die Spitze möglichst auf dem gegnerfernen Fuß angespielt
    • Flugbälle auf den ballfernen Flügelspieler. Diese Bälle eignen sich besonders dann, wenn sie gegen die Verschieberichtung des Gegners gespielt werden können. Steht die gegnerische Abwehrkette besonders hoch, können die Bälle auch in den Rücken der Abwehr gespielt werden.

    Die Coronakrise hat den Sportbetrieb nahezu komplett lahmgelegt. Selbstverständlich auch den Mannschaftssport Fussball, welcher sich auch durch Zweikämpfe, gemeinsame Torjubel, dem engen Gedränge im Strafraum bei Ecken oder auch mal durch eine Rudelbildung nach einem überharten Tackling auszeichnet. Alles Spielsituationen, in denen die Spieler sehr eng aneinander sind und die nicht unbedingt förderlich für die Eindämmung der Pandemie sind.

    Nichtsdestotrotz sehnen wir Trainer uns den Fussball wieder herbei und hoffen, dass ein Mannschaftstraining bald wieder realisierbar ist. Die meisten Profiteams sind bereits wieder dazu übergegangen in kleinen Gruppen zu trainieren und auch im Amateurbereich haben mit Sicherheit viele Spieler alleine trainiert, um fit zu sein, wenn es wieder los geht. Die Lockerung der Kontaktbeschränkungen, welche nach und nach in Kraft treten, machen aber Hoffnung darauf, dass bald wieder im Team trainiert werden kann.

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    Trainingseinheit 1

    Als Fussballfan gibt es nichts Langweiligeres als ein ewiges Ball-hin-und-her-Geschiebe innerhalb der Viererkette. Wird der Ball tatsächlich regelrecht „geschoben“, ist es für das gegnerische Team auch nicht sonderlich anstrengend zu verschieben, um den Gegner keine Räume zu geben.

    Jedoch kann das Verlagern des Balles innerhalb der Kette durchaus ein effektives Mittel sein, um Raum zu gewinnen. Besonders dann, wenn der Gegner ein System spielt, welches in der Breite nicht so eine gute Absicherung bietet. Ein Beispiel hierfür ist das 4-4-2 mit Mittelfeldraute. Doch um die Verlagerung zu nutzen, um Raum zu gewinnen, kommt es auf eine schnelle Ballzirkulation innerhalb der Kette an. Das heißt im Detail, dass der Ball mit dem 1. Kontakt ideal vorbereitet wird, mit dem 2. Kontakt sauber und scharf weitergespielt wird und auch mal eine Position überspielt wird. Außerdem sollte der Ball möglichst über die komplette Breite verlagert werden, also nicht nur von Innenverteidiger zu Innenverteidiger. Natürlich darf das Ganze auch nicht zum Selbstzweck verkommen und es sollte der richtige Zeitpunkt erkannt werden, um das Spiel in die Tiefe zu suchen.

    Wurde durch das Verlagern des Balles etwas Raum gewonnen, muss nicht zwangsläufig ein Pass auf die Flügel folgen. Auch Optionen im Halbraum sollten geprüft werden. Speziell gegen ein flaches 4-4-2 lässt sich der Halbraum gut bespielen. Genauer gesagt die Lücke zwischen dem äußeren Mittelfeldspieler und zentralen Mittelfeldspieler des Gegners.

    Coaching Points

    Tipps für Training in der Coronazeit:
    • Spieler bereits vor dem Training für die Thematik sensibilisieren und über die Maßnahmen informieren
    • Die Spieler bitten bereits in Sportsachen zum Training zu kommen und auch in diesen zu gehen
    • Jeder Spieler bringt sein eigenes Trinken mit
    • Bei Übungen, in welcher die Spieler in einer Schlange stehen, Hütchen im Abstand von ein paar Metern aufstellen, um ein Abstand zu gewährleisten
    • Desinfektionsmittel bereitstellen


    Übung 1 – Kurzer und Langer Pass im Wechsel

    Organisation

    Es werden ein großes und ein kleines Hütchenquadrate aufgebaut. Das kleine Quadrat ist in der Mitte des großen Quadrats. Die Hütchenabstände je nach Schwierigkeit und gewünschter Laufintensität wählen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 4
    Durchführung

    Die Spieler besetzen zuerst die inneren Hütchen. Spieler A passt zu B und läuft dann zum äußeren Hütchen. Spieler B und C machen das gleiche. Spieler D passt dann nach außen auf A und dieser dann außen auf B und läuft dann wieder nach innen usw.

    Hinweis

    Da Spieler D immer die gleiche Passdistanz hat, denn er spielt entweder von innen nach außen oder von außen nach innen, bieten sich Varianten an.

    • Variante 1: Wenn Spieler D den Ball außen von C erhält, spielt er ihn nicht innen auf A, sondern dribbelt zu seinem inneren Hütchen und passt dann auf A, der innen steht. D läuft dann gleich wieder nach außen. Dadurch verschiebt sich die Endposition auf C, der dann wiederum mit dem Ball von außen nach innen läuft. Zu beachten ist, dass jeder Spieler nach jedem selbst gespielten Pass seine Position wechselt.
    • Variante 2: Spieler D bleibt nach seinem Pass außen stehen, somit springt die Schlussposition auf C, der dann wiederum außen stehenbleibt usw.

    Coaching Points

    • Mit 2 Kontakten agieren
    • Spielrichtung nach einige Durchgängen wechseln
    • Kommandos fordern

    Autor

    Silvio Hellige

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    Übung 2 – Passkombination aus der 4er Kette

    Organisation

    7 Hütchen wie in der Abbildung anordnen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 7
    Durchführung
    • Passkombination durch die 4er Kette
    • Der äußere Verteidiger spielt auf den IV
    • Dieser treibt den Ball in das Mittelfeld und passt zum Stürmer
    • Dieser lässt auf den Ball auf den 6er prallen und dieser spielt steil auf den 2. Stürmer

    Coaching Points

    • Innerhalb der Viererkette mit 2 Kontakten agieren
    • Nach einem Pass etwas nach hinten absetzen
    • Passschärfe
    • Kommunikation fordern
    • Auf spielnahes Tempo bei der Umsetzung achten
    • Innenverteidiger: Ball mit dem Innenspann zu Stürmer spielen (den äußeren, gegnerfernen Fuß anspielen)
    • Variation: freie Kombination innerhalb der Viererkette (dabei auch einzelne Positionen überspielen)

    Autor

     Stephan Schätzl

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    Übung 3 – Sprints mit technischer Anforderung

    Organisation

    Mit Hütchen wird eine Start- und eine Ziellinie aufgebaut. Zwei weitere Hütchen markieren die Positionen der Zuspieler (siehe Grafik), ein drittes wird zentral im Spielfeld aufgebaut und muss später von den Spielern umlaufen werden. Die Spieler stellen sich hintereinander an der Startlinie an. Je ein Spieler geht an die Zuspielerhütchen. Die Bälle sind an den Zuspielerhütchen.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 3
    Durchführung

    Der Spieler von der Startlinie und sprintet zum ersten Zuspieler, der ihm den Ball zum Kopfball zuwirft. Danach sprintet er in die andere Richtung zum zweiten Zuspieler weiter, mit dem er einen Doppelpass spielt. Anschließend macht er wieder einen Richtungswechsel und sprintet um das nächststehende Mittelhütchen, um dann zuletzt einen linearen Sprint über die Ziellinie zu machen. Die Zuspieler werden regelmäßig ausgetauscht.

    Hinweis
    • Nach dem Passspiel bzw. Kopfball machen die Spieler eine explosionsartige 180 Grad
    • Drehung und gehen in den Sprint.
    • Ziel ist es die Wahrnehmung, Antizipation, Reaktion und den Antritt gepaart mit spielgemäßen Techniken zu schulen.
    • Beim Passspiel auf Passschärfe und -genauigkeit achten.
    • Beim Sprint wird in Schrittstellung auf den Fußballen gestartet. Am Anfang ist der Oberkörper weit nach vorne gebeugt, der Körperschwerpunkt ist auf Hüfthöhe, der Blick geht nach unten. Nach dem kräftigen Abdrücken über die Fußballen wird der Oberkörper allmählich aufgerichtet, der Blick hebt sich und die Schrittfrequenz vergrößert sich. Die Arme werden alternierend zur Beinbewegung (geht das rechte Bein nach vorne, geht der linke Arm nach vorne und umgekehrt) aktiv mitbewegt. Nach den ersten 3-4 Schritten auf den Fußballen wird sich nun über den ganzen Fuß abgerollt (Ferse->Sohle->Fußballen), der Oberkörper ist aufrecht und ruhig, die Schrittfrequenz steigert sich bis zum Maximum.
    • Geköpft wird mit der Stirn.
    • Der Hals wird beim geraden Kopfball nicht seitlich bewegt, sondern von hinten nach vorne.
    • Beim seitlichen Kopfball wird der Kopf aus der geraden Position bis zu 45 Grad zur Seite gedreht.
    • Schwung wird aus dem Hohlkreuz genommen (Bogenspannung).
    • Ball anschauen; Beim Kopfball sind die Augen geschlossen (dies ist ein natürlicher Reflex und nicht zu ändern!).
    • Arme sind angewinkelt, Hände (meistens als Faust) zeigen nach oben und dienen zum Schwung holen.

    Autor:

    Christian Titz

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    Übung 4 – Seitenwechsel mit Torschuss

    Organisation

    Die Hütchen entsprechend der Skizze aufbauen. Die Hütchen dienen zur Orientierung der Laufwege. Je nach vorhandener Schusskraft die Abstände verringern.

    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 6 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Spieler A dribbelt zum ersten Hütchen. Spieler B startet gleichzeitig mit angepasster Laufgeschwindigkeit. Spieler A spielt dann einen Flugball in die Laufbahn zu B. B nimmt den Ball mit zur Torlinie, während A in den Torraum läuft. Nun erfolgt eine Flanke zu A. A schließt direkt auf das Tor ab. A wechselt dann zu Position B und B zu A.

    Hinweis

    Übung Wechselseitig ausführen. Der Pass 2 sollte ein Flugball sein, da ja die gegnerischen Spieler überwunden werden sollen.

    Feldgröße
    1. halbes bis 3/4 Juniorenfeld

    Coaching Points

    Der Flugball wird aus der Bewegung mit Unterschnitt und ohne Effet gespielt. Damit der Ball kein Effet bekommt, wird dieser mittig getroffen und das Stoßbein wird nicht durchgeschwungen. Die Höhe kann über den Treffpunkt des Balles bzw. über die Körperhaltung (mehr bzw. weniger Rücklage) variiert werden.
    Passen Sie den Schwierigkeitsgrad dem Können ihrer Spieler an:
    • Leicht: Flugball wird auf den stehenden Mitspieler gespielt. Dieser nimmt den Ball an, macht ihn flach und geht dann ins Dribbling über.
    • Mittel: Der Flugball wird in die Bewegung des Mitspielers gespielt. Jedoch nicht zu steil. Der Passempfänger nimmt den Ball an und nimmt den Ball mit dem Flachmachen in die Bewegung mit.
    • Schwer: Der Flugball wird in den Lauf gespielt. Der Passempfänger nimmt den Ball aus der Luft mit und macht den Ball im Dribbling schnellstmöglich flach.

    Autor

     Timo Uhlig

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    Trainingseinheit 2

    Lange Bälle haben im Fussball keinen besonders guten Ruf und werden als Notlösung angesehen, falls die spielerischen Fähigkeiten für eine Spielsituation nicht ausreichen. Jedoch ist das Spielen von hohen Bällen zu Unrecht verpönt. Zumindest teilweise. Wird das Spielgerät einfach nur blind nach vorne geschlagen, um Fehler im Spielaufbau zu vermeiden, wird der Ball in aller Regel postwendend zurückkommen.

    Jedoch können Flugbälle, wenn sie gezielt eingesetzt und präzise durchgeführt werden, ein durchaus effektives Mittel sein, um dem Gegner Probleme zu bereiten. Hier zwei gute Beispiele, wie Flugbälle für das eigene Spiel gewinnbringend genutzt werden können:

    • Gezielte Überladung es Flügels: Wird auf einer Außenbahn und in unmittelbarer Nähe eine Überzahl hergestellt, kann ein Flugball gezielt in diesen Bereich gespielt werden. Dabei ist es noch nicht mal notwendig, dass ein eigener Spieler an den Ball kommt. Durch das Überladen der Zone stehen die Chancen deutlich besser denn 2. Ball zu ergattern und zügig das Spiel in die Tiefe suchen.
    • Flugball gegen die Verschieberichtung des Gegners: Diese Bälle werden häufig von einem Innenverteidiger auf den ballfernen Flügelspieler gespielt. Wird der Ball beispielsweise vom linken Außenverteidiger, über den linken Innenverteidiger zum rechten Innenverteidiger gespielt, verschiebt der Gegner nach rechts, Spielt der rechte Innenverteidiger nun einen Flugball auf den linken Flügelspieler, bewegt sich der Ball entgegengesetzt zur Verschieberichtung des Gegners. Dadurch muss dieser erst wieder abdrehen, um den Passempfänger unter Druck zu setzen, welcher nun mehr zeit für die Ballverarbeitung hat. Steht die gegnerische Abwehrkette sehr hoch, bieten sich auch diagonale Flugbälle in den Rücken der Abwehr an.
    Coaching Points

    • Flugbälle mit Unterschnitt und ohne Effet spielen
    • Beim Trainieren des Flugballs darauf achten, dass dieser aus der Bewegung gespielt wird.
    • Vor dem Spielen des Balles nochmals den Blick vom Ball lösen
    • Körpergewicht leicht nach hinten verlagern


    Übung 1 – Passspiel im Wechsel

    Organisation
    • Viereck mit 12m x 6m aufbauen
    • 3 Spieler verteilen: Positionen A und C zwischen den Hütchen und Position B zentral im Feld
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 3
    Durchführung
    • Spieler A passt den Ball auf B
    • Spieler B lässt den Ball, auf den sich seitlich absetzenden A zurückprallen
    • Spieler A passt nun zur anderen Seite auf Spieler C, während sich B in Richtung C löst
    • Spieler C spielt Ball auf den entgegenkommenden B
    • Spieler B lässt den Ball auf den sich zur Seite absetzenden C zurückprallen
    • Spieler C passt den Ball zur anderen Seite auf A, während sich B in Richtung A löst
    • Alle 2 Minuten Spielerpositionen wechseln

    Coaching Points

    • Zuerst alles mit 2 Kontakten
    • Dann spielen A und B mit 2 Kontakten und C direkt
    • Dann wird alles bis auf die Pässe in die Tiefe direkt gespielt. Die weiten Bälle werden mit 1 Kontakt vorbereit
    • Alles direkt spielen

    Autor

    Stojan Petkovic

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    Übung 2 – Koordination und Antritt

    Organisation

    Übung 1:

    • 4×4 Stangenhürden hintereinander auslegen
    • Rechts und links vor den 4 Hürden jeweils eine Stange aufstellen

    Übung 2:

    • 4 Gruppen bilden
    • Jede Gruppe steht hinter einem „Hürdenset“
    • 10 Meter nach den Hürden eine Ziellinie markieren
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 8
    Durchführung

    Ablauf Übung 1:

    Jeder Spieler überläuft zunächst mit verschiedenen Vorgaben (1, 2, 3 Kontakte, einbeinige Sprünge usw.) alle Hürden

    Ablauf Übung 2:

    Koordinative Schnelligkeitsübungen (seitwärts, vorwärts) an den 4 Hürden, mit anschließendem Sprint bis zur Linie

    Coaching Points

    • Auf dem Vorderfuß agieren
    • Hände richtig mitnehmen
    • Bis zur Linie durchsprinten

    Autor

    Klaus Müller

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    Übung 3 – Stärken und Schwächentraining Flugball

    Organisation
    • 2Tore (wahlweise Jugendtore)
    • 4 Zonen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 20min
    • min: 4
    Durchführung
    • Die Spieler jeweils in eine Zone platzieren
    • Die Spieler spielen sich nun abwechselnd Flugbälle über die Tore in die gegenüberliegennden Zonen
    • Übung als Wettkampfform: Wie viele Bälle schafft ein Team am Stück, fehlerfrei über das Tor in den Zielbereich zu spielen(wahlweise auch mit dem schwachen Fuß)
    Hinweis

    Größe und Abstände der Zonen je nach Können variieren

    Coaching Points

    • Flugbälle mit Unterschnitt und ohne Effet spielen
    • Flugbälle aus der Bewegung spielen (erst andribbeln)
    • Aktionen zügig durchführen: Ball annehmen, flach machen, vorlegen und den Flugball spielen

    Autor:

    Martin König

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    Übung 4 – 4 gegen 0

    Organisation
    • Mit den Dummies eine Viererkette und 2 Sechser aufstellen
    • Die Offensivspieler besetzen die Position des Zehners, Stürmers und der beiden Außenbahnspieler
    • Im Großfeldtor zwei Stangen aufstellen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 4
    Durchführung
    • Der 10er dribbelt einen der beiden vorderen Dummys an und passt zu 9, der den Ball an- und mitnimmt und im Wechsel, zu dem in die Tiefe startenden 7er oder 11er, passt
    • 7 nimmt den Ball in die Bewegung mit und legt quer auf 9
    • 9 schließt ab, indem er zwischen Stangen und Pfosten schießt
    Variation

    Weitere feste Passfolgen durchspielen (z.B.: 10 zu 7 mit anschließendem Doppelpass mit 9)

    Coaching Points

    • Variationsmöglichkeit: Die Spieler den Angriff beliebig, ohne vorgegebene Passwege, durchspielen lassen.
    • Auf ein spielnahes Tempo achten
    • Zielstrebig zum Abschluss kommen

    Autor

    Christian Rauter

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    Trainingseinheit 3

    Lange Bälle können auch gezielt eingesetzt werden, um in den Rücken der Abwehr zu spielen. Dafür bedarf es jedoch nicht nur eines guten Innenspannstoßes. Es kommt auch auf clever Laufwege in die Tiefe und das richtige Timing zwischen Passgeber und -empfänger an. In aller Regel werden lange Bälle in den Rücken der Abwehr eher auf die Außenpositionen gespielt, da zu zentrale Bälle vom Torhüter abgefangen werden können, sofern die Kette nicht extrem hoch steht.

    Hier 2 geläufige Ansätze, um einen langen Ball in den Rücken der Abwehr zu spielen:

    • Der Außenverteidiger spielt den Ball außen am gegnerischen Außenverteidiger vorbei in die Tiefe. Der äußere Mittelfeldspieler kann dem Außenverteidiger entgegenkommen, um den gegnerischen Außenverteidiger mitzuziehen. Der Passempfänger ist der ballnahe Stürmer. Damit der gegnerische Außenverteidiger ideal umspielt wird und der Stürmer den Ball nicht an der Außenlinie erlaufen muss, wird der Ball mit Effet zum Tor Der Stürmer zieht dadurch auch einen Innenverteidiger aus dem Zentrum. Kann der Angreifer sich nun durchsetzen bzw. dem Innenverteidiger davonlaufen, stehen die Chancen für einen Treffer gut, da schon 2 Gegenspieler aus der gegnerischen Kette überwunden wurden.
    • Der Innenverteidiger dribbelt nach vorne an, wenn er etwas Raum hat. Ergibt sich im Mittelfeld nun eine Lücke, kann der ballnahe Stürmer vor der Kette eingesetzt werden. Doch es kann auch ein Zehner oder der ballferne Stürmer in der Tiefe eingesetzt werden. Dafür kommt der ballnahe Stürmer dem Innenverteidiger entgegen, wodurch der gegnerische Innenverteidiger aus der Kette gezogen Nun lässt sich ideal ein Chipball in den Rücken des gegnerischen Innenverteidigers spielen. Dieser Raum muss einfach nur belaufen werden. Entweder von der ballfernen Spitze, einem Zehner oder auch einem zentralen Mittelfeldspieler, welcher in die Tiefe startet.

    Übung 1 – Brasilianisches Aufwärmen

    Organisation
    • Die Mannschaft steht in zwei Reihen hintereinander
    • in ca. 20 Meter Entfernung Hütchen aufstellen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 15min
    • min: 6
    Durchführung

    Auf dem Hinweg wird immer eine der nachfolgenden Koordinationsaufgaben jeweils dreimal durchgeführt. Der Rückweg wird im normalen Lauf absolviert.

    Koordinationsaufgaben:

    • Zweimal Sidesteps nach vorne links, dann zweimal Sidesteps nach vorne rechts.
    • Beide Ellbogen auf Schulterhöhe heben und den Oberkörper im Laufrhythmus wechselseitig zweimal rechts, zweimal links usw. drehen.
    • Im Laufrhythmus mit beiden Händen den Fuß am Boden innen berühren. Zweimal rechts, zweimal links usw.
    • Beide Ellbogen auf Schulterhöhe heben und im Laufrhythmus zweimal nach hinten drücken, dann zweimal in die Hände klatschen.
    • Rechte Hand klatscht auf den linken hochgezogenen Oberschenkel, linke Hand klatscht auf den rechten hochgezogenen Oberschenkel, anschließend im Laufrhythmus zweimal in die Hände klatschen
    • Rechte Hand berührt rechte Ferse, linke Hand berührt linke Ferse, anschließend im Laufrhythmus zweimal in die Hände klatschen.
    • In hohem Tempo zweimal Sidesteps rückwärts nach links, dann zweimal Sidesteps rückwärts nach rechts.
    Hinweis
    • Die Abstände zu Vor-, Neben- und Hintermann einhalten.
    • Blick immer geradeaus.
    • Körper aufgerichtet.
    • alle im gleichen Rhythmus
    Hütchenabstände
    1. 20m

    Coaching Points

    • Je nach Spieleranzahl mehrere Reihen bilden, um den Abstand unter den Spielern zu gewährleisten
    • Ein weiteres Hütchen nach 5-7m aufstellen. Der nächste Spieler startet erst, wenn der Vordermann auf Höhe diese Hütchen angekommen ist

    Autor

     Benedikt Häkel

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    Übung 2 – Spiel aus der Abwehr mit Flanken

    Organisation
    • 7 Hütchen
    • Spieler den Positionen zuweisen
    Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 7 + 1 Torhüter
    Durchführung
    • Pass zwischen IV und IV
    • Langer Ball auf Stürmer
    • Abprallen lassen auf 6er
    • Langer Ball nach Außen
    • Flanke auf den einlaufenden Stürmer

    Coaching Points

    • IV: Ball einmal diagonal nach vorne mitnehmen, nochmals Blick vom Ball lösen, Ball mit Unterschnitt und ohne Effet zum Stürmer spielen
    • Stürmer: Ball einmal fest machen, bevor der Ball auf den Secher weitergespielt wird. Vor der Flanke ballfern absetzen und mit der Flanke diagonal in den Strafraum einlaufe
    • Secher: Ball in den Lauf des Flügelstürmers spielen

      Autor

      Stephan Schätzl

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      Übung 3 – Antrittswettkampf

      Organisation

      Mit 16 Hütchen 4 Reihen aufbauen

      Dauer/Spieleranzahl
      • 20min
      • min: 8
      Durchführung

      Je die gleiche Anzahl an Spielern vor einer Hütchenreihe anstellen lassen. Auf Startsignal des Trainers starten die jeweils ersten Spieler der Reihe. Die Spieler durlaufen den Parcours entsprechend der Abbildung.

      Hütchenabstände

      6 Meter von Hütchen zu Hütchen

      Autor:

      Simon Görbing

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      Übung 4 – Pass mit Flugball hinter die Abwehr

      Organisation
      • 5 große Hütchen rot
      • 5 große Hütchen gelb
      • 3 kleine Hütchen rot
      • 3 kleine Hütchen gelb
      • 1 Tor
      • Doppelter Aufbau für rechts und links. Mit den 5 großen Hütchen eine Linie markieren (Abstand zur Grundlinie ca. 22m). 2 Starthütchen in gleicher Farbe ca. 2 m von der Mittellinie entfernt aufstellen. 1 kleines Hütchen in der anderen Farbe vor der gedachte 4er -Kette positionieren.
      Dauer/Spieleranzahl
      • 30min
      • min: 6 + 1 Torhüter
      Durchführung

      Pass vom Mittelfeldspieler A auf B. Der lässt zurückprallen und A gibt nun einen Flugball auf C, der gestartet ist, sich aber noch vor der 4er-Kette (Hütchenreihe) positioniert. C nimmt nun den Ball an und legt entweder 90 Grad Pass in den Rückraum oder gibt eine Flanke vor das Tor. A läuft kurz und B läuft lang ein.

      Hinweis
      • rechts und links trainieren
      • darauf achten, dass C nicht ins Abseits läuft
      Feldgröße

      halbes Feld

      Coaching Points

      • C: auf Timing und Abseits achten. Mit Tempo in die Tiefe starten
      • A: Laufbewegung von C beobachten. Den Ball spielen, kurz bevor Spieler C die Hütchenreihe erreicht.
      • A und B: ballfern absetzen und mit der Flanke in den Strafraum einlaufen. 1. & 2. Pfosten belaufen.

        Autor

         Harald Finckler

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