U14-U23+ | Woche 42 | Mannschaftstaktik

U14 - U23: Trainingswoche 42

Unser Autor für den Jahrestrainingsplan: Luis Österlein (U14 Trainer Dynamo Dresden).

Damit dein Team bei ruhenden Bällen nichts anbrennen lässt, wird in dieser und der nächsten Trainingswoche intensiv an Standardsituationen gearbeitet. Diese Woche wird es vorrangig darum gehen, wie dein Team Tore nach Ecken und Freistößen erzielt. In der kommenden Woche liegt der Fokus dann auf das Verteidigen von Standardsituationen.

Grundvoraussetzung, um regelmäßig nach ruhenden Bällen treffen zu können, sind die technischen Fähigkeiten, das Zweikampf- und Einlaufverhalten deiner Spieler. Um beispielsweise ein Tor nach einer Ecke zu erzielen, bedarf es erstmal einer guten Schlagtechnik. Das Spielgerät muss präzise vor das Tor kommen. Das heißt, der Ball darf sich nicht zu früh senken und nicht zu nah vor das Tor kommen, sonst kann der gegnerische Torhüter den Ball abfangen.  Zeitgleich sollte der Ball aber auch nicht zu weit weg vom Tor geschlagen werden. Ein guter Anhaltspunkt ist es, den Ball zwischen Elfmeterpunkt und Fünf-Meter-Raum zu treten.

Fliegt der Ball dann in den Strafraum, kommt es auf das Einlaufverhalten an. Die Spieler sollten möglichst alle gefährlichen Zonen belaufen. Jedoch sollten die Spieler diese Räume auch tatsächlich belaufen und nicht bereits in denen stehen. Dies hat den Vorteil, dass Spieler in der Bewegung schwerer zu verteidigen sind und mit mehr Druck hinter den Ball kommen.

Nun gilt es für deine Spieler sich im Luftzweikampf durchzusetzen und den Ball ins Tor zu köpfen. Bei einem Kopfballduell ist es auf jeden Fall ein Vorteil, wenn vor dem Gegenspieler abgesprungen wird. Außerdem hilft es robust und mutig, aber auf faire Art und Weiße, in das Duell in der Luft zu gehen.

Setzt sich dein Spieler dann in vollem Lauf gegen seinen Gegenspieler durch, genügt es aus kurzer Distanz meist aus, einfach nur den Kopf hinzuhalten. Dabei sollte der Ball mit der großen Fläche der Stirn getroffen werden. Wesentlich einfacher wird die Umsetzung, wenn der Ball entgegen der Laufrichtung geköpft wird. Dadurch ist es einfacher den Ball präziser und druckvoller zu köpfen.

Das Training von Standardsituationen nimmt bei vielen Teams nur wenig oder sogar gar keinen Raum ein. Oft werden Treffer nach ruhenden Bällen mehr auf den „Zufall“ als auf das gezielte Training und die Fähigkeiten der Spieler zurückgeführt.

Dies ist jedoch ein fataler Fehler, da die Erfolgsquoten nach Standardsituationen selbst in den Topteams stark voneinander abweichen. Dadurch wird deutlich, dass ein gezieltes Training in diesem Bereich durchaus hilfreich sein kann. Außerdem fallen jede Menge Treffer nach ruhenden Bällen. Immerhin werden in den Topligen ca. 30-35% der Treffer nach Elfmetern, Eckstößen oder Freistößen erzielt.

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Trainingseinheit 1

In der ersten Trainingseinheit zum Thema Standardsituationen wird es um Eckstöße gehen. Ein Fehler, der bei Eckstoßen oft zu beobachten ist, ist die Positionierung der Spieler. Diese stehen häufig bereits vor der Ausführung des Eckstoßes im Strafraum. Es kann zwar durchaus ein Mittel sein einen Spieler bereits in der „Box“ zu positionieren, um beispielsweise dem Torhüter die Sicht zu behindern, jedoch sollten die Spieler grundsätzlich von außerhalb des Strafraums starten. Dadurch sind die Angreifer schwerer zu verteidigen und aus der Bewegung heraus lässt sich einfach druckvoller köpfen. Im Idealfall starten die Spieler dabei auch noch auf Höhe des zweiten Pfostens. Dadurch können die Angreifer diagonal einlaufen und haben einen günstigeren Winkel zum Ball.

In der Regel laufen dann ca. 5 Spieler ein, welche in unterschiedliche Räume vor dem Tor starten, 2 Spieler positionieren sich im Rückraum und die übrigen 2 Spieler bilden eine Restverteidigung. Jedoch müssen Ecken nicht immer nach demselben Muster ablaufen. Es gibt sehr kreative Möglichkeiten, um den Gegner mit einem Eckstoß zu überraschen:

  • Es kann ein Spieler dem Eckstoßschützen kurz entgegenkommen. Dadurch kann ein Verteidiger vor dem Tor weggezogen werden und es entsteht mehr Raum im Strafraum. Wird die Ecke kurz ausgeführt, kann eine 2 gegen 1- Situation ausgespielt werden und eine Flanke aus einem anderen Winkel gespielt werden. Dies hat denn Vorteil, dass die Hereingabe beispielsweiße leichter direkt im Tor landet
  • Hat dein Team einen besonders großen und kopfballstarken Spieler, kann ein Mitspieler diesen mit einem dem Stellen eines Blocks unterstützen. Der Mitspieler blockiert dafür einfach den Laufweg des Verteidigers, welcher für den kopfballstarken Spieler zuständig ist
  • Eine weitere Möglichkeit den Gegner mit Ecken zu überraschen, ist das Überladen von Räumen. Dies hat je nach Art der Verteidigung unterschiedliche Effekte. Verteidigt der Gegner den Raum, kann in der überladenen Zone eine Überzahl In diesem Fall wird die Ecke gezielt in diesem Bereich getreten. Agiert das gegnerische Team dagegen in einer Manndeckung, kann ein besonders kopfballstarker Spieler beispielweise den 2. Pfosten und die restlichen Spieler den 1. Pfosten belaufen. Dadurch hat der kopfballstarke Angreifer mehr Raum für seinen Abschluss, da die restlichen Mitspieler ihre Gegenspieler mitziehen
Coaching Points
• Ausreichend Restverteidigung bilden (mindestens Gelichzahl oder ein mit einem Spieler in Überzahl) • Ecken mit Effet spielen • Ecken zwischen 5-Meter-Raum und Elfmeterpunkt spielen • Außerhalb des Strafraums auf Höhe des 2. Pfostens starten • Hart aber fair gegen die Gegenspieler durchsetzen • Falls der Ball nicht erreicht wird durchlaufen (dadurch wird der Gegenspieler mitgezogen)

Übung 1 - Kondition und Koordination

Organisation
  • Stangen:10
  • Koordinationseitern: 2
  • Bälle: 6 (4 Ersatzbälle)
  • Hürden: 12 (Hütchen mit Stangen)
  • Hütchen: 4
Dauer/Spieleranzahl
  • 20min
  • min: 16
Durchführung

Der Ball wird zwischen den Spielern, entsprechend der Grafik, immer hin und her gepasst. Nach jedem Pass werden die Hindernisse im Rundlauf, gegen den Uhrzeigersinn überquert. Die Gruppen die Seiten tauschen lassen.

Coaching Points
• Variationen bei den Hindernissen und dem Passspiel durchführen lassen
Autor

Jens Schadewaldt

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Übung 2 - Stärken und Schwächentraining Flugball

Organisation
  • 2 Tore (wahlweise D-Jugend-Tore)
  • 4 Zonen
Dauer/Spieleranzahl
  • 15min
  • min: 4
Durchführung

Die Spieler spielen sich abwechselnd Flugbälle über die Tore in die jeweiligen Zonen. Übung kann auch als Wettkampfform durchgeführt werden: Wie viele Bälle schafft ein Team am Stück fehlerfrei über das Tor in den Zielbereich zu spielen (wahlweise auch mit dem schwachen Fuß)

Hinweis
  • auf die richtige Technik achten
  • Abstände und Größen der Zonen variieren
Coaching Points
• Flugbälle mit Unterschnitt und ohne Effet spielen • Ball möglichst in der Luft annehmen, nicht aufkommen lassen • Ball zügig flach machen, vorlegen und weiterspielen
Autor

Martin König

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Übung 3 - Eckballvariante

Organisation

Die Stürmer I und J werden nebeneinander auf Höhe des 5-Meter-Raumes positioniert. Die Innenverteidiger C und B sowie der halbrechte Mittelfeldspieler G werden auf die Höhe der Strafraumgrenze gestellt. Der linke äußere Mittelfeldspieler E wird zentral im Rückraum des Strafraums und der halblinke Mittelfeldspieler F dahinter, leicht nach links versetzt, positioniert. Die beiden Außenverteidiger A und D stehen auf den beiden halbzentralen Positionen auf Höhe der Mittellinie. Der Spieler H schlägt die Ecke.

Spieler-/Positionslegende: TW = Torwart A = linker Außenverteidiger B = linker Innenverteidiger C = rechter Innenverteidiger D = rechter Außenverteidiger E = linker äußerer Mittelfeldspieler F = halblinker Mittelfeldspieler G = halbrechter Mittelfeldspieler H = rechter äußerer Mittelfeldspieler I = linker Stürmer J = rechter Stürmer

Dauer/Spieleranzahl
  • 25min
  • min: 10 +1 Torhüter
Durchführung

Der Ball wird von H Richtung 2. Pfosten geschlagen. Sobald er anläuft, kreuzen die beiden Stürmer I und J. J läuft Richtung 1. Pfosten, I Richtung 2. Pfosten. Der halbrechte Mittelfeldspieler G läuft auf die Position zwischen dem 1. Pfosten und der Mitte des 5-Meter-Raumes und Spieler B Richtung des 2. Pfostens. Der rechte Innenverteidiger C läuft ins Zentrum zwischen 5-Meter Raum und Elfmeterpunkt, Spieler E sichert den Rückraum ab und versucht abgewehrte Bälle zu verwerten. Der Spieler F sowie die beiden Außenverteidiger A und D sichern nach hinten ab. Nach jedem Eckball werden wieder die ursprünglichen Positionen eingenommen und der nächste Durchgang startet. Stürmervariante: Stürmer I kann auch am 1. Pfosten positioniert werden, wo Bälle verlängern oder direkt aufs Tor abschließen kann. J steht beim Torhüter und versucht diesen zu stören (kein Foulspiel). Zu Beginn ohne Gegenspieler einstudieren, um Automatismen zu entwickeln. Später mit Gegenspielern und natürlich von beiden Seiten trainieren.

Autor:

Christian Titz

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Übung 4 - 6 gegen 6 plus 2 Überzahlspieler

Organisation
  • Ein Spielfeld in der Länge eines halben Großfeldes und in Strafraumbreite aufbauen.
  • 2 Teams mit je 6 Spielern + 1 Torhüter, sowie 2 Überzahlspieler einteilen.
Dauer/Spieleranzahl
  • 30min
  • min: 14 + 2 Torhüter
Durchführung

Es wird im freien Spiel 6 gegen 6 mit 2 Überzahlspielern gespielt. Die Überzahlspieler agieren immer mit dem ballbesitzenden Team, entlang der Seitenauslinien und dürfen nur direkt spielen.

Coaching Points
• Überzahlspieler für das Spiel über den Dritten nutzen • Überzahlspieler: in Bereitschaftsstellung agieren und aus dem Deckungsschatte lösen • Spielfeld tief machen • Kommunikation fordern • Geschlossen und aktiv gegen den Ball arbeiten
Autor

Luis Österlein

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Trainingseinheit 2

Ähnlich wie bei Ecken, gibt es bei Freistößen eine Vielzahl an Möglichkeiten der Ausführung. Dabei ist der Kreativität der Spieler und der Trainer keine Grenzen gesetzt. Hier ein paar Möglichkeiten, wie ein Freistoß umgesetzt werden kann:

  • Den Freistoß direkt zu verwandeln, ist die wohl unkomplizierteste Option. Dies setzt jedoch eine sehr gute Schusstechnik In unmittelbarer Nähe des Strafraums wird dabei meist mit dem Innenspann über die Mauer geschossen. Der Gegner kann jedoch aus sehr gut überrascht werden, wenn ins Torwarteck oder unter der Mauer durchgeschossen wird. Aus größerer Distanz kann ein Vollspannstoß mit etwas Glück zum Erfolg führen
  • Positionieren sich mehrere potenzielle Schützen vor den Ball, kann der Gegner sehr gut irritiert werden. Dabei ergeben sich viel Möglichkeiten der Umsetzung. Beispielsweise können Spieler nacheinander über den Ball laufen, wodurch für den Torhüter unklar ist, welcher Spieler der Schütze ist. Eine weitere Möglichkeit ist, dass einer der Spieler, nach dem Überlaufen des Balles, in die Tiefe startet. Dieser kann dann direkt oder per Spiel über den Dritten eingesetzt werden
  • Freistöße können natürlich auch als Hereingabe gespielt werden. Dies bietet sich besonders dann an, wenn der Ball im Halbraum Dabei wird der Ball oft mit Effet auf den 2. Pfosten gespielt, wodurch der Ball auch mal direkt im Tor landen kann
  • Freistöße können auch kurz ausgeführt werden, um den Ball günstiger zu positionieren. Dafür kann der Ball beispielsweise einige Meter seitlich vorgelegt werden, um den Ball leichter an der Mauer vorbeispielen zu können
Coaching Points
Kreative Freistoßvarianten sollten möglichst mit Gegnerdruck trainiert werden. Dadurch kann der Überraschungseffekt überprüft werden. Außerdem sollten die Varianten oft genug durchgespielt werden, um die Pass- und Laufwege zu verinnerlichen und diese auch im Wettkampf abrufbar sind.

Übung 1 - Aufwärmen mit Handball Kopfball Spiel

Organisation
  • Spielfeld ist der doppelte Strafraum mit 2 Toren mit Torhütern
  • 2 Mannschaften einteilen
  • Dauer/Spieleranzahl
    • 25min
    • min: 10 + 2 Torhüter
    Durchführung
    • Beide Mannschaften spielen sich den Ball per Hand zu
    • Mit Ball in der Hand dürfen maximal 3 Schritte gelaufen werden
    • Spätestens dann müssen die Spieler abspielen (nicht stehen bleiben)
    • Treffer dürfen nur per Kopf nach Zuspiel eines Mitspielers erzielt werden
    • Eigenvorlagen sind nicht erlaubt
    Coaching Points
    • Ball zügig weiterspielen • Ball druckvoll und nicht im Bogen abspielen • Bogenspannung aufbauen • Ball mit der Großen Fläche treffen • Aus der Bewegung köpfen (schwerer zu verteidigen & druckvoller Kopfball)
    Autor

    Simon Görbing

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    Übung 2 - 4 gegen 4 auf Normaltore mit Koordinations und Ausdauerparcour

    Organisation

    Bälle, Koordinationsleiter, kleine Hürden, große Hürden, Markierungshütchen, 2 Großfeldtore

    Dauer/Spieleranzahl
    • 35min
    • min: 16 + 2 Torhüter
    Durchführung

    4 Mannschaften a 4 Spieler bilden. 2 Mannschaften spielen im 4 gegen 4. Die anderen 8 Spieler durchlaufen den Parcours. Nach 5-6 Minuten eine Pause von ca. 2-3 Minuten durchführen. Anschließend wechseln die Teams die Aufgaben.

    Hinweis

    Parcours: hinter den Toren lockerer Ausdauerlauf, auf einer Längsseite Steigerungslauf, auf der anderen Längsseite den Koordinationsparcours durchlaufen.

    Feldgröße

    max. 40x20m

    Coaching Points
    • Mutig ins 1 gegen 1 gehen • Die Spiele kurz und intensiv halten • Spielfeld in Ballbesitz breit und tief machen • Zielstrebig zum Abschluss kommen
    Autor

    Simon Görbing

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    Übung 3 - Freistoßvariante

    Organisation

    Die Offensivmannschaft ist auf Höhe der 16-Meter-Linie positioniert. Die Übung wird auf einer Spielfeldhälfte auf ein Tor trainiert. Der rechte Mittelfeldspieler H stellt sich in halblinker Position zur Ausführung des Freistoßes auf. Bei ihm sind die Bälle. Die beiden Stürmer werden im Strafraum zwischen Elfmeterpunkt und Strafraumgrenze auf gleicher Höhe positioniert. Der rechte Innenverteidiger C steht mittig und etwas nach hinten versetzt zwischen den beiden Stürmern. Der linke Innenverteidiger B und der halbrechte Mittelfeldspieler G werden auf der Höhe der Strafraumgrenze, etwas rechts zum Halbkreis des Strafraums gestellt. Der rechte äußere Mittelfeldspieler E wird in den zentralen Rückraum positioniert und Spieler A begibt sich in den Rückraum von Spieler H. Auf Höhe der Mittellinie stehen die Außenverteidiger D und der halblinke Mittelfeldspieler F, platziert. Spieler-/Positionslegende: Grundformation TW = Torwart A = linker Außenverteidiger B = linker Innenverteidiger C = rechter Innenverteidiger D = rechter Außenverteidiger E = linker äußerer Mittelfeldspieler F = halblinker Mittelfeldspieler G = halbrechter Mittelfeldspieler H = rechter äußerer Mittelfeldspieler I = linker Stürmer J = rechter Stürmer

    Dauer/Spieleranzahl
    • 15min
    • min: 10 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Der Spieler H schießt den Ball mit dem rechten Fuß scharf und mit viel Effet, wie einen halbhohen oder hohen Freistoßschuss aufs lange Eck (2. Pfosten) oder auf das kurze Eck (1. Pfosten). Mit der Ausholbewegung von Spieler H setzen sich die Offensivspieler in Bewegung. Der Stürmer I und Stürmer J kreuzen Richtung 1. Pfosten bzw. zum Torwart. Wobei Stürmer I nicht nur Richtung Torwart läuft, er hat auch die Option dem Freistoßschützen entgegen zu laufen, um mit ihm den Freistoß schnell bzw. kurz auszuführen. Spieler C sprintet zum ersten Pfosten, B läuft Richtung 5-Meter-Raum und Elfmeterpunkt und Spieler G Richtung zweiter Pfosten. Der rechte äußere Mittelfeldspieler E wird in den zentralen Rückraum positioniert und Spieler A begibt sich in den Rückraum von Spieler H mit den Optionen zu hinterlaufen um zu Flanken oder den Ball bei einem Pass zurück, zur anderen Seite zu verlagern. Auf Höhe der Mittellinie stehen die Außenverteidiger D und der halblinke Mittelfeldspieler F, platziert. Nach jedem Freistoß werden wieder die ursprünglichen Positionen eingenommen und der nächste Durchgang startet. Zu Beginn ohne Gegenspieler einstudieren, um Automatismen zu entwickeln. Später mit Gegenspielern und natürlich von beiden Seiten trainieren.

    Autor:

    Christian Titz

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    Übung 4 - Freistoßvariante

    Organisation

    Die Offensivmannschaft ist auf Höhe der 16-Meter-Linie positioniert. Die Übung wird auf einer Spielfeldhälfte auf ein Tor trainiert. Der rechte Mittelfeldspieler H stellt sich in halblinker Position zur Ausführung des Freistoßes auf. Bei ihm sind die Bälle. Die beiden Stürmer werden im Strafraum zwischen Elfmeterpunkt und Strafraumgrenze auf gleicher Höhe positioniert. Der rechte Innenverteidiger C steht mittig und etwas nach hinten versetzt zwischen den beiden Stürmern. Der linke Innenverteidiger B und der halbrechte Mittelfeldspieler G werden auf der Höhe der Strafraumgrenze, etwas rechts zum Halbkreis des Strafraums gestellt. Der rechte äußere Mittelfeldspieler E wird in den zentralen Rückraum positioniert und Spieler A begibt sich in den Rückraum von Spieler H. Auf Höhe der Mittellinie stehen die Außenverteidiger D und der halblinke Mittelfeldspieler F, platziert. Spieler-/Positionslegende: Grundformation TW = Torwart A = linker Außenverteidiger B = linker Innenverteidiger C = rechter Innenverteidiger D = rechter Außenverteidiger E = linker äußerer Mittelfeldspieler F = halblinker Mittelfeldspieler G = halbrechter Mittelfeldspieler H = rechter äußerer Mittelfeldspieler I = linker Stürmer J = rechter Stürmer

    Dauer/Spieleranzahl
    • 15min
    • min: 10 + 1 Torhüter
    Durchführung

    Spieler H täuscht eine Flanke an und passt den Ball zu Spieler E, der direkt aufs Tor schießt. Mit der Ausholbewegung von Spieler E setzen sich die Offensivspieler in Bewegung. Der Stürmer I und Stürmer J kreuzen Richtung 1. Pfosten bzw. zum Torwart. Wobei Stürmer I nicht nur Richtung Torwart läuft, er hat auch die Option dem Freistoßschützen entgegen zu laufen um mit ihm den Freistoß schnell bzw. kurz auszuführen. Spieler C sprintet zum ersten Pfosten, B läuft Richtung 5-Meter-Raum und Elfmeterpunkt und Spieler G Richtung zweiter Pfosten.

    Autor

    Christian Titz

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